«Must-Haves» künftiger Pflegebetten

Farid 13.2.2018
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Betreten Sie mit uns gedanklich den Weg in die Zukunft der Pflegebetten! Fakt ist, dass ein Bett heute in Pflegeinstitutionen im Schnitt während 15 Jahren von bis zu 30 verschiedenen Bewohnern benutzt wird. Daher muss dieses allen Pflegestufen gerecht werden. Aber was zeichnet ein modernes, zukunftsorientiertes Pflegebett für die Langzeitpflege aus? Und wie ist es auch in 10 Jahren noch sicher einsetzbar?

Sollten beispielsweise pflegebedürftige, eher bettlägerige Menschen während des Liegens im Bett gewogen und insgesamt auf ihren Gesundheitszustand überprüft werden können? Dies natürlich ohne kraftraubende Anstrengungen des Pflegepersonals; also rückenschonend! Die Daten sollten auf bestimmte Zeit gespeichert und von den Pflegefachkräften aufgerufen werden können, denn dies ist unter Umständen für die richtige Medikation lebenswichtig, nicht nur in der Langzeitpflege! Dank moderner Soft- und Hardware sollten nötige Updates über Jahre hinweg problemlos installierbar sein, vielleicht via Fernwartung oder zumindest ohne, dass sich die Pflegefachkräfte noch um solche IT-Fragen kümmern müssen.

Möchte nachts ein Patient das Bett verlassen, könnte ein automatisches Nachtlicht die Sicherheit beim Toilettengang erhöhen – und der Bettausstieg wäre zudem mit einer direkten Meldung auf die Lichtrufanlage gekoppelt. Sturzgefährdete könnten so noch schneller als heute betreut werden (à Sturzprävention ist ein wichtiges Stichwort in der Pflege!). Aber sollte der zu Beginn erwähnte Gang zur Toilette nicht klappen, wäre eine Art Feuchtigkeits-Sensormatte im Bett eine Hilfe, die auch Meldung auf die Schwesternrufanlage gäbe. Oder noch besser: Eine mit Sensoren reagierende und selbstreinigende «Trockentoilette» integriert im Lattenrost mit Wasch- und Spülfunktion? Da wären wir bei der Hygiene – ein gutes Stichwort. Wie wäre ein Bett aus Materialien, die möglichst selbstreinigend und keimfrei wären? Zusätzlicher Desinfektionsaufwand könnte vermieden werden.

Selbstverständlich sind nicht alle Bewohner und Patienten bettlägerig, nein. Diese Menschen müssten motiviert und unterstützt werden, um ihre Mobilität möglichst lange zur erhalten oder wieder zu festigen. Entsprechend verstellbare Griffe am Bett zur Selbstmobilisation sollten eine Selbstverständlichkeit sein. Zudem müsste das Bett flexibel höhenverstellt werden können, damit der Bewohner beide Füsse sicher auf dem Boden platzieren könnte. Auch dem Pflegepersonal würde die Höhenverstellung des Bettes das ergonomisch vorteilhafte Arbeiten erleichtern. Den Rücken zu schonen ist im Pflegefachberuf täglich ein wichtiges Thema, um diesen auch möglichst lange gesund und schmerzfrei zu halten.

Sind diese Wünsche eher Zukunftsmusik? Wir denken: lange nicht alle. Viele dieser Aspekte erfüllen manche Betten bereits seit einiger Zeit – und die permanente Weiterentwicklung läuft.

Beispielsweise mit dem sentida 7-i von wissner-bosserhoff werden fast alle dieser Bedürfnisse erfüllt. Na ja, ein vollautomatisches Klo integriert im Bett hat dieses (noch) nicht… Es ist aber eins der Niedrigpflegebetten, welches sowohl dem Pflegepersonal als auch den Patienten und Bewohnern den Alltag definitiv wesentlich erleichtert.

Was denken Sie? Welche Anforderungen haben Sie an ein Pflegebett der Zukunft? Wir freuen uns auf Ihre Meinung.

Ihre Bigla Care

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