Wie bedeutend sind Deckenlifter? (Teil 1)

Agnes 8.3.2019
Titelbild_Teil1_DeckenlifterGuldmann

In Pflegeeinrichtungen sowie Spitälern stellt sich früher oder später diese Frage. Oder eine Frage an die Pflegekräfte: Überanstrengen Sie sich noch oder lassen Sie schon heben?

Ob es die Pflege von Patienten bzw. Bewohnern in Gesundheitsinstitutionen oder auch von Familienmitgliedern im privaten Bereich betrifft → ohne die richtigen Hilfsmittel kann dies zur Überbelastung von Rücken sowie Nacken und Schultern führen. Rückenschmerzen sind oft ein Grund für Ausfälle und können sogar bis zur Aufgabe vom Pflegeberuf führen. Beachten wir zudem die demografische Entwicklung – einerseits gibt es immer mehr ältere Menschen, die Pflege benötigen, andererseits sind weniger junge Leute da, die diese Pflege übernehmen könnten – ist der Fachkräftemangel zusätzlich erhöht.

An der Decke befestigte Liftersysteme sind eine wertvolle Hilfe im Pflegealltag. Sie sind stets einsatzbereit und können innerhalb eines Raumes oder auch über mehrere Räume jederzeit montiert werden. Den Installationsmöglichkeiten sind fast keine Grenzen gesetzt. Es empfiehlt sich, bereits zu Beginn der Planungs-/Budgetphase eines Neu-/Umbaus den Rat unserer Deckenlifter-Spezialisten in Anspruch zu nehmen. So können Sie von der Beratung zu möglicher (Vor-)Installation von praktisch unsichtbaren Parallelschienen und flexibel einsetzbarer Travers-Schiene usw. profitieren.

Dank solcher Deckenlifter ist eine ergonomische Arbeitsweise mit Patienten und Bewohnern jeder Alters-, Grössen- und Gewichtsklasse ohne grössere Kraftaufwendung möglich (können ergänzend zur Kinästhetik* benutzt werden). Die Anwendung – welche grundsätzlich durch eine einzige entsprechend geschulte Person ausübbar ist – ist sicherer, effizienter und die gewonnene Zeit kann für andere Pflegehandlungen eingesetzt werden.

Im Sommer 2016 durfte Bigla Care Teile vom Wohn- und Pflegeheim Utzigen mit Guldmann-Deckenliftersystemen (4 Zimmer und 1 Nasszellenbereich) ausstatten. Frau Brigitte Röthl, Bereichsleiterin Pflege des Wohn- und Pflegeheims Utzigen, ist überzeugt von diesem Hilfsmittel und gibt uns in einem Interview Einblick in die Praxis.

Wir freuen uns, Ihnen das Interview mit dem nächsten Beitrag zu veröffentlichen.

 

 

* Kinästhetik: «Durch die Sensibilisierung für die eigene Bewegung und die des Gegenübers lernt die Pflegende, jede Unterstützung an die Situation angepasst und in einer Interaktion mit der pflegebedürftigen Person lern- und gesundheitsfördernd zu gestalten.» Quelle: www.kinaesthetics.ch

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